Wie soll man dieses Jahr in einem Beitrag zusammenfassen?
Ich weiß nicht so recht.. Auf jeden Fall war es zum einen das aufregendste, zum anderen das beschissenste Jahr was ich bis jetzt hatte..
An sich könnt ich jetzt den gleichen Scheiß schreiben wie jeder andere von wegen Freunde sind gegangen, neue kamen dazu bla bla.. Aber das is .. unnötig..
Sagen wir es so. Dieses Jahr hat mir ne Menge Erkenntnis über mich selbst, meinen Charakter, sowie meine Stärken und Schwächen gegeben. Es hat mir klargemacht, dass ich mich selbst verstehen muss, um über mich Kontrolle zu haben. Dass ich mich nicht zu sehr an Menschen binden darf, von denen ich nicht sicher bin ob ich ihnen trauen kann. Leider ist oft genug genau das Gegenteil eingetreten.. Ich wurde oft genug angelogen, sitzen gelassen, musste innerhalb von 6 Wochen mein ganzes Leben mit Freundeskreis aufbauen, hab Vertraute Menschen sitzen gelassen weil sie sich zu sehr verändert haben.. Mir wurde klar, dass ich nicht unbedingt neue Menschen in meinem Leben brauche, weil die, die ich jetzt besitze, alles haben wonach ich mich sehne. Ich habe vor allem gelernt, dass ich nicht immer nur einstecken kann, sondern auch mal austeilen muss. Ich hab mich getraut über meinen Schatten zu springen und meine Meinung zu sagen. Mag sein, dass ich ein Arschloch geworden bin, weil ich mich nur für die Menschen einsetze, die mir wirklich was bedeuten. Aber, und das ist das, worauf ich am meisten Stolz bin, ich habe gelernt, auf die Meinung anderer zu scheißen. Mein Ding zu machen, dass zu tun, was ICH für richtig halte und nicht andere. Ich kann nicht behaupten dass ich glücklich bin, aber ich weiß, dass es einen Ansatz gibt. Ich habe die 2 besten besten Freundinnen die es gibt. Auch wenn die eine am anderen Ende von Deutschland sitzt und die andere kaum Zeit hat weil sie verdammt beschäftigt ist.. Aber, allein zu wissen, dass ich mich auf sie verlassen kann, macht mich froh.
Aber, wenn ich so nachdenke.. Ich habe eigentlich fast das komplette Jahr damit verbracht, EINEM Menschen hinterherzuheulen. Und das fast 12 Monate lang.. Es war eine Verschwendung, ein Kräftezerren .. Aber.. ich hab abgeschlossen, und sehe, was das angeht, nach vorne..
Naja.. was ich mir von 2013 erhoffe.. ist einfach.. Dass ich mich selbst nicht verliere, dass ich mich nur an die Menschen binde die mich nicht verraten. Dass ich eine glückliche Beziehung haben werde, dass ich mal mein Zimmer für mehr als eine Woche aufgeräumt haben kann, dass ich mehr mit einem bestimmten Menschen mache, dass ich mich so wenig wie es geht selbst verletze.. Und vor allem, dass ich, ich bleibe..
ich bin so stolz auf dich und froh *heul* *-*
AntwortenLöschendanke :*
Löschendas mit dem zimmer sollte ich mir auch mal aneignen :D
AntwortenLöschen