Ich hab grad so ne kreative Phase anscheinend, oder ich hab einfach nur ne schreibphase..
Wisst ihr.. mit der Zeit, wenn man jeden Tag, jeden Abend, in sogut wie jedem Moment, leiden müsst, sei es wegen Liebeskummer, wegen Freunden die man vermisst, oder wegen irgendwelchen Deppen die das Vertrauen ausnutzen.. Jeder, ich denke ehrlich jeder, macht sowas mal durch. Da kann ich niemanden auslassen, das weiß ich. Und naja, in so Phasen, in denen man sich fragt, "warum ich?" .. fühlt man sich so alleine wie sonst nie. Man denkt.. verdammt, warum merkt keiner wie Scheiße es mir geht? Warum haben sich alle gegen mich verschworen? Und die üblichen pessimistischen Gedanken solala.
Aber.. zeigen uns solche Momente eigentlich nicht, wie stark wir eigentlich sind? Wird uns in genau so Situationen nicht bewusst, dass man eigentlich niemanden braucht, da man selbst stark genug ist..? Okay, das mit dem niemanden brauchen ist jetzt leicht übertrieben, weil jeder Mensch mal jemand braucht.
Aber.. wenn man immer wieder enttäuscht wird, wenn man immer wieder auf sich selbst gestellt ist, macht einen das nicht stärker? Zeigt uns das nicht, wie viel wir selbst uns Wert sind, da wir nicht aufgeben wollen? Irgendwann, wenn man in so Situationen ist, findet man.. etwas das einen hierbehält.. Wenn man sich fragt, was genau hält mich eigentlich noch hier? Man muss garnicht groß nachdenken, IMMER ist der Gedanke, der einem im ersten Moment in den Kopf schießt, der einzige, oder, der wichtigste.
Bei mir ist es.. meine eigene Zukunft, dieses letzte bisschen Hoffnung, das mir verbleibt, und das wahrscheinlich nie wieder weggeht.. Wofür ich mich manchmal töten könnte.. Aber, ich bin dennoch froh dass ich sie hab, ansonsten, würde mich nichts hier halten..
Da sage einer ich sei ein Pessimist.
Ein wunderschöner Beitrag auf eine Art und Weise..die mich traurig stimmt.
AntwortenLöschenAber du hast recht; es zeigt was eigentlich in uns steckt. Und das wir alles überstehen können.
"If I can get through this, I can get through everything..!"
Illu